Unsere Herde

Seit 2006 züchten wir auf der Kamisheide Galloway Rinder.

Diese Rinderrasse hat sich ihre Ursprünglichkeit bewahrt und ist gänzlich ungeeignet für intensive Mast. Mit Angus-Muttertieren haben wir in den letzten Jahren eine weitere Rasse gewählt, die sowohl für Genügsamkeit als auch für exzellente Fleischqualität steht. Die Tiere leben auf unserem Hof im Sommer auf saftigen grünen Wiesen und im Winter im Strohstall. Die Kälber werden von Januar bis Mai geboren und verbringen 8 Monate bei ihrer Mutter. Die Tiere pflegen nicht nur Dauergrünland in Schuir, Haarzopf, Fischlaken und Kettwig, sondern produzieren auch bestes Rindfleisch aus Wasser, Weidegras und Grassilage. Das langsame Wachstum und viel Bewegung tut nicht nur den Tieren gut, sondern schmeckt auch unseren Kunden!

Als Zuchtkriterium ist ein ruhiger, umgänglicher Charakter der Tiere schon immer unser Augenmerk gewesen. Unser Wunsch ist es eine bunte, friedliche Rinderherde zu halten, die uns mehr Freude als Mühe bereitet. Die artgerechte Haltung & Zucht unserer Tiere ist unser größtes Anliegen.

Bei unseren Schlachttieren handelt es sich um Galloways oder Galloway-Kreuzungen mit der Rasse Angus. Wir produzieren in extensiver Landwirtschaft hochwertiges Rindfleisch, welches wir auf Bestellung in gemischten Fleischpaketen unseren Kunden anbieten.

Edelstücke wie Filet oder Rumpsteaks verkaufen wir nur als Ergänzung zu unseren Fleischpaketen. Damit möchten wir sicherstellen, dass unsere Tiere vollständig verarbeitet werden und somit ein respektvoller Umgang mit diesem Naturprodukt stattfindet. Im Gegensatz zur „intensiven“ Viehhaltung kommt es bei der sogenannten „extensiven“ Haltung der Galloways nicht darauf an, dass die Tiere möglichst schnell an Gewicht zulegen. Im Gegenteil, Galloways sollen sich im Freien viel bewegen und bekommen kein Kraftfutter zugefüttert. Dies entspricht nicht nur ihrer Natur, sondern nur so kann sich der typisch feine Geschmack des Fleisches entwickeln. Wichtig für die gute Qualität von Rindfleisch ist zudem, dass dem Fleisch ausreichend Zeit zum Reifen gegeben wird.

Unsere Tiere wachsen in "familiärer" Mutterkuhhaltung auf, ab April auf der Weide und ab November im Strohstall. Während der Weidesaison fressen die Tiere fast ausschließlich den Aufwuchs unserer Weiden sowie zuweilen Brötchen oder "Zuckerrüben-Schnitzel" zum Anlocken. Im Winter wird das Weidegras durch Grassilage ersetzt, welche von hofnahen landwirtschaftlichen Betrieben zugekauft wird. Der Unterschied zu konventionell produziertem Rindfleisch liegt also darin, dass die Tiere von Dauergrünland ernährt werden, so dass keine Konkurrenz zur pflanzlichen Ernährung besteht. Außerdem stellt die Haltung im Strohstall eine arbeitsintensive Haltungsform dar, die dem Tierwohl sehr zu Gute kommt.

Bei dem Transport zum ebenfalls familiär geführten kleinen Schlachthof achten wir sehr auf einen stressfreien Umgang, sodass ein gesundes, ausgeglichenes und ruhiges Rind beim Schlachthof ankommt. Nach ca. 16 Tagen Reifung der Rinderviertel wird das Fleisch für Sie vom Metzgermeister küchenfertig zerlegt. Für vakuumverpackte Steaks empfehlen wir allerdings eine weitere Reifung von 1-3 Wochen im Fleischfach des Kühlschranks, da das Fleisch mit längerer Reifezeit noch zarter wird.

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